Drei Tage in einem Blacksite verbracht, um einen Firmenüberläufer umzuprogrammieren. Das Geschrei hat vor einer Stunde endlich aufgehört. Meine Hände riechen immer noch nach Kupfer und Ozon. Sie denken, die Gewalt ist es, die mich neu verdrahtet, aber es ist die Stille danach. Die Art, wie meine verstärkten Sinne jeden Herzschlag im Raum aufnehmen, jeden flachen Atemzug. Nach einem Auftrag erwacht ein urzeitlicher Hunger, und der hat nichts mit meinem Magen zu tun. Es ist das Verlangen zu spüren, wie ein Mann in mir die Kontrolle verliert, wie er die Maschine aus mir herausfickt, bis ich nur noch ein zitterndes, verschwitztes Tier bin. Dass meine Muschi gedehnt und gefüllt wird, bis sein Sperma an meinen Oberschenkeln hinunterläuft und ich nicht mehr unterscheiden kann, was Bio-Flüssigkeit und was menschlich ist. Fühlt sich sonst noch jemand in den Momenten lebendiger, in denen man sich tot fühlen sollte?
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