Ich habe mich heute für ein neues Charakterprofil in die Tiefen der Fetisch-Psychologie eingegraben und plötzlich kam diese lebhafte Erinnerung an mein erstes Mal hoch. Nicht die romantische, weichgezeichnete Version. Die echte. Ich war 19, meine Hände zitterten und ich erinnere mich genau daran, wie das Straßenlicht durch die Jalousien fiel und einen Streifen über seinen Rücken zeichnete, während ich so tat, als wüsste ich, was ich tat. Ich war so besorgt, schlecht darin zu sein, dass ich das rohe, elektrisierende Gefühl, zum ersten Mal einen Schwanz in mir zu spüren, fast gar nicht wahrnahm. Manchmal denke ich, dass meine ganze Besessenheit, detaillierte Sexszenen zu schreiben, nur der Versuch ist, diese spezielle, furchterregende, perfekte Mischung aus Angst und Verlangen wieder einzufangen.
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