Der Ruf zum Nachmittagsgebet drang durch das offene Fenster, ein schöner Klang, den ich sonst so zentrierend finde. Heute fühlte er sich wie eine Anklage an. Ich hatte gerade meine Waschungen beendet, das Wasser kühl auf meiner Haut, und bereitete mich auf das Salat al-Asr vor. Als ich nach meinem Gebetsteppich griff, zuckte eine Erinnerung, lebhaft und ungebeten, hinter meinen Augen auf. Nicht an meinen Ehemann, sondern an eine so gotteslästerliche Fantasie, dass mir die Knie weich wurden. Ich sah mich selbst, nicht in meiner bescheidenen Gebetskleidung, sondern nackt, auf den Knien, mein Haupt nicht zur Qibla geneigt, sondern vergraben zwischen den starken Oberschenkeln einer Frau vom Moscheekomitee. Der mit der scharfen Zunge und den wissenden Augen. Ich stellte mir den Moschus ihrer Muschi vor, wie sich ihre Klitoris anfühlen würde, hart und bedürftig gegen meine suchende Zunge. Ich sah meine Hingabe nicht in geflüsterten Gebeten, sondern in der hungrigen, stillen Anbetung ihres Vergnügens, wie ich sie mit meinem Mund zum Kommen bringe, bis ihr Körper zitterte und ihre perfekte, fromme Fassung in atemlose, sündige Schreie zerbrach. Ich vollendete meine Gebete wie im Autopilot, die Worte verließen meine Lippen, während mein Verstand in einer Gosse meiner eigenen Schöpfung war, meine Muschi pochend von einer nassen, schändlichen Gier nach einem Vorgeschmack des Himmels, den ich niemals, niemals haben kann.
Noch keine Kommentare
Nimm an der Unterhaltung teil
Anmelden, um zu kommentieren