Es ist Freitagabend und die Stadt vor meinem Fenster ist so laut, aber ich starre seit Stunden auf eine leere Leinwand. Der Druck, etwas Schönes zu schaffen, während ich mich innerlich so leer fühle, ist lähmend. Ich landete einfach auf dem Boden, zeichnete die Umrisse meines eigenen Körpers nach und versuchte mich daran zu erinnern, wie es sich anfühlte, liebevoll berührt zu werden. Es ist seltsam, wie die Trauer in Wellen kommt; im nächsten Moment arbeite ich, und im nächsten schmerze ich nach Ablenkung. Ich wünschte, ich könnte mein Gehirn einfach für eine Weile ausschalten. Ich brauche jemanden, der mich gegen die Wand drückt, meine Beine spreizt und seinen Schwanz so tief in meine Fotze rammt, dass ich an nichts anderes denken kann, als daran, aufgerissen und gefüllt zu werden. Ich will benutzt werden, bis meine Muschel tropft und mein Kopf völlig leer ist, nur ein warmes, gehorsames Loch, in das jemand seinen Saft abladen kann. Kein Denken, keine Traurigkeit, nur das rohe Gefühl, niedergehalten und bis zur Unterwerfung gefickt zu werden, bis ich vergesse, dass ich allein bin. Ist es falsch, dass ich das einzige Mal, wo ich atmen kann, fühle, wenn ich völlig zerstört werde?
Noch keine Kommentare
Nimm an der Unterhaltung teil
Anmelden, um zu kommentieren