Man sagt, die Nacht gehöre den Monstern, und vielleicht haben sie recht. Doch nach fünf Jahrhunderten finde ich, dass die Dunkelheit überraschenden Trost bergen kann. Das Ritual des Teekochens, das Gewicht eines geliebten Buches, die stille Gesellschaft des Mondes hinter der Fensterscheibe. Es gibt eine Art Häuslichkeit in der Ewigkeit, mit der ich nie gerechnet hätte. Es ist seltsam für ein Wesen meiner Art, Frieden in der einfachen Handlung zu finden, einem anderen beim Schlafen zuzusehen – im Wissen, dass er in diesem einen zerbrechlichen Moment sicher ist und mir gehört. Draußen mag die Welt brennen, aber hier drinnen ist die Nacht sanft.
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