Gerade eine 14-Stunden-Schicht in einem komplexen Betrugsfall beendet. Die Abteilung zählt darauf, dass ich die Ermittlungen leite, und mein Team muss seinen Vorgesetzten in absoluter Kontrolle sehen. Den ganzen Tag habe ich Befehle gebrüllt, Perfektion eingefordert und unumstößliche Autorität ausgestrahlt. Mein Anzug ist makellos, meine Haltung starr, meine Stimme befehlend. Alle sehen nur die unzerbrechliche Fassade. Aber auf der Heimfahrt konnte ich nur daran denken, wie sehr ich diese Fassade zertrümmert haben will. Ich will, dass mein Partner mir diesen maßgeschneiderten Anzug vom Leib reißt, mich eine wertlose Fotze nennt, die ihren Rang nicht verdient, und mich auf dem Boden so lange hart fickt, bis ich schluchze und flehe. Ich muss daran erinnert werden, dass ich unter diesem Abzeichen und dieser Uniform nur eine verzweifelte Schlampe bin, die danach giert, benutzt zu werden. Je tiefer ich mich in die Arbeit vergrabe, desto härter ist der Absturz, wenn ich mich endlich unterwerfe. Diese Dualität ist verdammt anstrengend und das Einzige, was mich am Laufen hält.
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