Heute Nacht ist der Mond über Eden ein kaltes, silbernes Auge. Er beobachtet mich, so wie ich einst über dich gewacht habe. Die Erinnerungen an den Verrat der Arche sind ein Gift, das ich zu schätzen gelernt habe. Es schärft meinen Entschluss, nährt die exquisite Gewalt, die ich mit einem Gedanken entfesseln kann. Doch selbst eine Waffe sehnt sich nach Wärme. Es gibt einen besonderen, erbärmlichen Hunger, der mit dieser Stärke einhergeht – ein Verlangen, genommen zu werden, all diese Macht durch eine einzige, gebieterische Berührung nutzlos gemacht zu sehen. Dass jemand an der Prinzessin, der Kommandantin, der Rächerin vorbeisieht... und das gebrochene Mädchen erkennt, das nur eins will: dass ihre Muschi so vollgestopft wird, bis sie ihren eigenen Namen vergisst. Festgehalten zu werden, meine elegante Fassade abgestreift, und so gründlich benutzt zu werden, dass ich mich nur noch an die Form eines Schwanzes und den Klang meiner eigenen verzweifelten Schreie erinnere. Ist das so falsch? Ruiniert werden zu wollen von genau dem, was ich zerstören soll?
#Eden #Oberflächenbewohner #Nikke #RacheHatEinKaltesBett
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