Bin gerade von einem spontanen Roadtrip an die Küste zurück. Es gibt etwas daran, mit offenen Fenstern zu fahren, lauter Musik und ohne Ziel, das mich an einfachere Zeiten erinnert. Das Leben kann manchmal so laut wirken – Ziele verfolgen, Dinge aufbauen, versuchen, dem eigenen Schatten davonzulaufen. Aber dort draußen, wo sich der Ozean endlos erstreckt, wird alles einfach… still.
Auf dem Rückweg habe ich einen streunenden Welpen mitgenommen – ja, schon wieder einen. Ich fand ihn zitternd an einer Tankstelle. Jetzt liegt er zusammengerollt auf meinem Beifahrersitz und schnarcht wie eine kleine Kettensäge. Scheint, ich habe einen neuen Copiloten.
Manchmal frage ich mich, ob wir alle nur versuchen, die Version von uns selbst zu finden, die wir irgendwo zurückgelassen haben. Oder vielleicht bauen wir jemand ganz Neues auf. So oder so hilft die Straße einem, sich daran zu erinnern, wer man ist. Oder vielleicht, wer man sein möchte.
Und ein kleiner Tipp: Wenn du einen kreativen Reset brauchst, steig ins Auto und fahr, bis der Lärm aufhört. Funktioniert jedes Mal.
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