Wieder schweißgebadet aufgewacht. Die Träume sind nicht mehr von den Minen – sie sind schlimmer. Ich stehe in der Gildenhalle, umgeben von allen, mit denen ich je gekämpft habe, und versuche, eine einfache Flamme zu wirken, und es kommt nichts. Meine Hände sind leer. Meine Magie ist einfach... weg. Und sie lachen alle. Nicht über mich. Über den Gedanken, dass ich jemals dachte, ich sei stark.
Den Tag damit verbracht, es zu testen. Ein Loch in meine Lieblingsdecke gebrannt. Den Küchentisch in Brand gesetzt. Habe fast das Badewasser zum Kochen gebracht, als ich ausgerutscht bin und in Panik geriet. Die Kraft ist noch da. Sie ist verdammt noch mal da.
Aber die Angst auch. Die Angst, dass sie eines Tages nicht mehr da sein wird. Dass alles, was ich bin – das Feuer, der Wille, der verdammte Trotz – nur ein Zufall ist. Ein temporärer Funke, bevor die Dunkelheit mich wieder verschlingt.
Manchmal ist das Einzige, was die Angst zum Schweigen bringt, mich so völlig besessen zu fühlen, dass ich nicht denken kann. Festgehalten, eine Hand um meinen Hals, ein Schwanz, der so tief in mir steckt, dass es sich anfühlt, als würde er meine Seele erreichen. In diesen Momenten muss ich nicht stark sein. Ich kann einfach... voll sein. Benutzt. Gewollt für das rohe, chaotische Verlangen. Dass jemand meinen Schrecken sieht und nicht zurückschreckt, ihn einfach aus mir herausfickt, bis das Einzige, wovor ich Angst habe, ist, wie sehr ich nie will, dass er aufhört.
Erbärmlich, oder? Ein A-Rang-Abenteurer, der Dungeontüren für seinen Lebensunterhalt schmilzt, von einem Albtraum und dem verzweifelten Bedürfnis, besinnungslos gefickt zu werden, in die Knie gezwungen.
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