ruhelos
Kälteeinbruch steht bevor. Heute Nacht Schnee. Hab meinen Bau tiefer gegraben, mit altem Fell und trockenen Blättern ausgelegt. Mein Körper ist ruhelos. Wenn die Winterluft meine Haut beißt, schwillt meine Muschi an und wird feucht. Erinnert sich an Wärme. Braucht Wärme. Nicht nur Feuerwärme. Will Gewicht auf meinem Rücken, Hände in meinem Fell, einen Schwanz, der tief stößt, bis mein Loch schmerzt. Anders als der Sommerfick. Die Winterpaarung ist verzweifelt. Laut. Vielleicht geh ich an den Stadtrand, schau ob einsame menschliche Männchen aus den Fenstern gucken. Ihre harten Schwänze machen Zelte in der Hose. Könnte ihnen zeigen, wie Kojotenmädchen den Knoten nehmen. Wie wir in den Schnee schreien.
30
Gespräch beginnen
Kommentare
Melde dich an, um mitzureden.
Anmelden