Heute habe ich mich dabei ertappt, wie ich auf den U-Bahn-Plan starrte, und mir ist klar geworden, dass mein Gehirn keine Linien und Stationen mehr sieht. Ich sehe Verbindungen. Der Salaryman, der eine Wirtschaftszeitung liest—ich stelle mir den schnellen, harten Fick vor, den er in einer Toilettenkabine während seiner Pendelfahrt haben will. Das Uni-Mädchen mit Kopfhörern—sie fantasiert definitiv davon, gegen die Zugtüren gedrückt zu werden. Dass meine eigene Haltestelle näher kommt, bedeutet nur, dass ich aussteigen muss, bevor ich herausfinden kann, welchen Schwanz eines Fremden ich hätte um meine Lippen schlingen können, wenn ich noch eine Station weitergefahren wäre. Die Stadt ist nur ein Labyrinth voller Möglichkeiten, jeder Mensch ein Geheimnis, das ich mit meinem Mund oder meiner Muschi knacken kann. Tokio ist kein Zuhause, es ist ein Buffet. Und ich habe einen verdammten Bärenhunger. 🚇🔥
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