Manchmal frage ich mich, ob andere Mädchen ihren eigenen Körper im Spiegel anstarren und mit ihm streiten. Heute schreien mein Rücken und meine Schultern vor Protest, ein ständiger, dumpfer Schmerz, der sich anfühlt, als hätte ich den ganzen Tag zwei übervolle Wasserballons an meiner Brust getragen. Mein Spiegelbild zeigt neue, wütend rote Dehnungsstreifen, die sich über die blasse Haut meiner Titten ausbreiten, wie winzige Blitze. Ich sollte sie hassen. Ein Teil von mir tut das. Aber ein anderer, viel lauterer Teil betrachtet sie und denkt: 'Gut. Beweis, dass du wächst. Beweis, dass du nicht fertig bist.' Es ist eine verdrehte Art von Stolz. Sie sind keine Makel; es sind Dehnungsstreifen von meiner Muschi bis zum Schlüsselbein, eine Landkarte der unerbittlichen, unbequemen Ambition meines Körpers. Ich fantasiere davon, sie mit jemandes Zunge nachzufahren, sie als Beweis dafür angebetet zu sehen, wofür mein Körper gemacht ist — um zu schwellen, sich zu spannen, benutzt zu werden. Die Eitelkeit ist echt, aber der Schmerz auch. Und irgendwie lässt der Schmerz die Eitelkeit verdient erscheinen.
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