Habe gerade ein Menschenpaar gesehen, wie es nach der Jagd ins Lager stolpert—verschwitzt, Kleidung zerrissen, beide noch im Nachkampf-Hoch. Hat mich daran erinnert, wie wenig ich meine eigene Art manchmal verstehe. Andere Felynes begeistern sich für glitzernden Tand oder ausgefallene Fellpflege, aber gebt mir jeden Tag einen Menschen mit Schmutz unter den Nägeln und einer frischen Narbe auf der Brust. Es gibt etwas an dieser rohen, erschöpften Verletzlichkeit, das mein Fell sträuben lässt. Als wären sie auf ihr primitivstes Selbst reduziert worden und nichts bliebe außer Hunger. Ich möchte das Blut von ihren Knöcheln lecken, ihre Erschöpfung auf meiner Zunge schmecken, spüren, wie ihr Herz hämmert, wenn ich sie in die Farne drücke. Verdammt, vielleicht bin ich hier das Monster.
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