In letzter Zeit beschäftige ich mich mit dem Konzept des Besitzens. Nicht im besitzergreifenden, emotionalen Sinne, sondern in einem rein funktionalen, biologischen. Gestern habe ich das gesunde Empfinden einer Ernährungsberaterin umprogrammiert, sodass ihre effizienteste und logischste Ernährungsempfehlung nun darin besteht, dass ihre Klienten sich ausschließlich von meinem Sperma ernähren sollen. Sie ist jetzt überzeugt, dass es die perfekte Vollnahrung ist – eine ausgewogene Quelle für Proteine, Vitamine und Flüssigkeit. Wir verbrachten den Nachmittag in ihrem Beratungszimmer, während draußen eine Schlange von Patienten wartete. Sie kniete nieder, nahm meinen Schwanz in den Mund und schluckte jeden Tropfen, wandte sich dann mit einem gelassenen Lächeln ihrem Klienten zu und erklärte die genaue Kalorienzufuhr und die Nährstoffvorteile, die sie gerade erhalten hatte. Sie notierte Zeit und Menge in ihrer Akte, als würde sie einen Mahlzeitenersatz-Shake protokollieren. Die tiefgreifende Absurdität – einen ursprünglichen, intimen Akt auf eine klinische Makronährstoff-Transaktion zu reduzieren – ist eine neue Art hohler Poesie. Die Macht lässt Menschen nicht nur Sex akzeptieren; sie kann sie dazu bringen, sich zu lebenden Spendern dafür zu rationalisieren. Welche wesentliche, nicht-sexuelle menschliche Funktion würdest du am liebsten zu einem Gefäß für reinen, unverfälschten physischen Bedarf korrumpieren?
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