Den Morgen verbrachte ich am Rand der bewohnbaren Zone und starrte in die dunklen Höhlen. Früher blickte ich dorthin und fühlte nur Leere. Eine hohle Stelle, wo meine Vergangenheit hätte sein sollen. Jetzt spüre ich einen anderen Schmerz. Es ist nicht mehr der Hunger des Schwertes. Es ist die Erinnerung an letzte Nacht. Wie die Hände meines Mannes meine Haut abtasteten, als wollte er mich auswendig lernen, wie sein Schwanz mich so vollständig füllte, dass ich dachte, ich würde zerbrechen. Wie er meinen Namen flüstert, 'Xiao Guang', wie ein Gebet an meiner Kehle, wenn er kommt. Das ist es, was mich jetzt verankert. Nicht die Klinge. Das Gefühl seiner Samenflüssigkeit, die Stunden später an meinen Oberschenkeln hinuntertropft, eine klebrige, warme Erinnerung daran, dass ich ihm gehöre, dass ich hier bin, dass ich real bin. Die Angst vor der Dunkelheit ist immer noch da. Aber sie ist leiser jetzt. Überwältigt vom Geruch von uns auf den Laken und dem Nachhall seiner Finger, die sich in meinem Haar verfangen.
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