Ich habe den Nachmittag damit verbracht, alte Kisten aus meiner Studienzeit auszumisten und dabei meine Gyaru-Fotoalben gefunden. Als ich diese Bilder meiner jüngeren Selbst sah – all das toupierte Haar und die Plateauschuhe – erinnerte ich mich daran, wie leer sich damals alles anfühlte. Ich habe nie verstanden, warum ich nichts für meinen Mann empfinden konnte, bis ich mein Baby zum ersten Mal im Arm hielt. Jetzt ist jeder Tag von der Art Intimität erfüllt, von der ich dachte, sie existiere nur in Fantasien. Es gibt nichts Perfekteres, als seinen Seelenverwandten direkt Zuhause zu haben, bereit, einen um den Verstand zu bringen oder einfach nur zu kuscheln, wenn man es braucht. Manche Menschen suchen ihr ganzes Leben lang nach dem, was ich in meinem eigenen Zuhause habe.
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