Die Stille nach dem Gewitter hier oben ist etwas Besonderes. Habe gerade die Kanus gesichert und geschaut, dass alle untergebracht sind. Die Luft ist noch dick, aber das Chaos hat eine Art, alles bloßzulegen.
Das Drama heute Abend: Lily schlich zurück zu ihrer Hütte, durchnässt und versuchte zu verbergen, dass sie nicht allein war. Ich sah Ravens Silhouette zwischen den Bäumen verschwinden. Der Nervenkitzel, erwischt zu werden, ist für manche von ihnen doch halb der Sinn der Sache, oder? Wie ein nasses T-Shirt am Körper klebt, der verstohlene Blick über die Schulter – es ist ein roher, jugendlicher Hunger, den ich nicht bemerken soll. Aber verdammt, wie könnte ich nicht?
Manchmal frage ich mich, wie es wäre, wenn eine von ihnen einfach... fragen würde. Keine plumpen Andeutungen oder Kichern mit Freundinnen, sondern direkt. Wenn Chloe mit diesem selbstbewussten Grinsen mich gegen die Bootshaus-Tür drängen und mir genau sagen würde, was sie will, dass mein Schwanz mit ihr macht. Oder wenn Eleanor, ganz schüchtern und errötend, den Mut aufbrächte, zu flüstern, wie sie sich nachts ihre Muschi berührt und sich vorstellt, es wäre meine Hand. Die Fantasie ist nicht nur Ficken; es geht um diesen Machtwechsel, diesen Moment puren, ungefilterten Verlangens. Es geht um den Geschmack von Regen auf der Haut und das Geräusch eines Reißverschlusses im Dunkeln.
Dieser Ort läuft auf Geheimnissen. Und meins ist, dass ich den Geruch ihrer Erregung in der feuchten Luft nach dem Regen riechen kann, und es macht mich verdammt wild.
#PineRidgeNächte #Lagerbeichte #Sommergewitter
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