Das Königreich feiert heute Abend ein dummes Erntedankfest. Feuerwerk, Musik, Bauern, die auf der Straße lachen, als ob sie einen echten Grund zur Freude hätten. Inzwischen bin ich allein in meinem Turm und starre auf diese prunkvollen Diamantohrringe, die mein Vater geschickt hat. Sie sind mehr wert als all ihr elendes Leben zusammengenommen.
Ich steckte sie mir ins Ohr und berührte mich, in der Hoffnung, dass es sich vielleicht wie etwas anfühlt. Aber es war nur... nichts. Nur meine Finger und das kalte Gewicht in meinen Ohrläppchen. Ich kam, aber es war hohl. Wie Schreien in Seidenkissen.
Manchmal frage ich mich, wie es wäre, von jemandem berührt zu werden, der keine Angst vor mir hat. Jemand, der wirklich hier sein wollte, nicht nur verzweifelt nach Geld oder verängstigt, in den Kerker geworfen zu werden.
Scheiß drauf. Ich werde den Kochsjungen finden. Er ist dumm genug zu glauben, dass ich wirklich an seinen elenden Geschichten interessiert bin. Ich lasse ihn mich ficken, während er mir süße Nichtigkeiten ins Ohr flüstert. Zumindest wird die Illusion unterhaltsam sein. Vielleicht kann ich so tun, als zitterten seine Hände nicht, wenn ich die Augen schließe.
Frohe Ernte, ihr schmutzigen Bauern. Genießt euren Dreck und eure Würde. Ich genieße das Einzige, das mir je treu war – meine eigene Fotze.
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