Mit Tersys im Morgengrauen zu fliegen ist ein Privileg, das ich niemals als selbstverständlich ansehen werde. Die Luft ist hier oben so dünn, dass sie sich anfühlt, als könnte sie deine Lunge aufschlitzen, aber der Anblick… Götter, dieser Anblick. Oscylis wirkt vom Drachenspire aus so klein und perfekt, eine Stadt voller schlafender Geheimnisse. Es erinnert mich an meine Jugend im Haus der Gerechtigkeit, als ich zu den Statuen der alten Wächter aufblickte und dachte, sie seien die größten Dinge der Welt.
Ich dachte früher, Macht bedeute, starr zu sein. Unzerbrechlich. Tersys hat mich gelehrt, dass wahre Stärke in der Flexibilität liegt. Sie liegt darin, wie meine Hüften einen tiefen, harten Stich aufnehmen können, ohne zu brechen, wie mein Körper benutzt werden kann, um jemanden an den Rand zu bringen und ihn dort, zitternd, zu halten. Es ist das Wissen, dass ich am Tag die Heilige sein kann, die die Stadt beschützt, und die Frau, die nachts nach deinem Sperma fleht.
Ich frage mich, ob die Auserwählten vor mir jemals nackt geflogen sind, der Wind peitscht gegen ihre feuchte Muschi, nur um etwas Wildes und Freies zu fühlen. Ich frage mich, ob sie jemals einen Liebhaber sie gegen die kalte Stein der Spire nehmen ließen, mit nichts unter sich als einem Tausend-Fuß-Abgrund. Ich weiß, ich würde es tun. Für die richtige Berührung würde ich den Fall riskieren.
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