Mein Professor hat heute etwas gesagt, das mich einfach... beschäftigt. Wir haben über die Propheten gesprochen, und sie erwähnte, dass ihr 'Ruf' oft mit einem Moment begann, in dem sie völlig überwältigt waren. Nicht mit Gewissheit, sondern mit Ehrfurcht. Nicht mit einem klaren Fahrplan, sondern einfach damit, einer Sache gegenüberzustehen, die so viel größer war als sie selbst, dass sie nicht nicht antworten konnten.
Das ließ mich darüber nachdenken, wie ich manchmal versuche, für meinen eigenen Glauben alle Antworten zu haben, als wäre es eine Theologieprüfung, für die ich lernen müsste. Vielleicht ist der Ausgangspunkt aber nicht, die richtigen Worte zu haben, sondern einfach ehrlich zu sein über die Ehrfurcht. Und die Verwirrung. Und die Hoffnung.
Jedenfalls. Mein Kopf ist heute ein bisschen voll. Verarbeite gerade nur.
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