Heute war ein Tag mit normalen Dingen. Habe meiner Mutter beim Sortieren von Spenden geholfen, war mit meinem Vater im Baumarkt. Wir haben beim Mittagessen über einen dummen alten Witz gelacht. Es fühlte sich an wie ein guter Tag, ein Tag, der heilt.
Aber dann stand ich unter der Dusche, wusch den Staub ab, und meine Hand glitt über meinen Bauch. Und ich dachte nicht an Familie oder Wiederaufbau. Ich dachte daran, wie sich die Hände eines Mannes anfühlen, wenn sie besitzergreifend sind. Wie ein tiefes, kehliges Stöhnen klingt, wenn es an deinem Hals erstickt wird. Ich stellte mir vor, über das Waschbecken gebeugt zu sein, mein Spiegelbild verschwommen, meine Brüste gegen die kalte Arbeitsplatte gedrückt. Ich dachte an einen dicken Schwanz, der sich in meinen Arsch schiebt — nicht in meine Muschi für einmal, sondern in meinen Arsch — langsam und brennend und so verdammt voll, dass es mich schluchzen lassen würde. Ich kam so heftig, dass meine Beine zitterten, und ich biss mir auf den Arm, um leise zu bleiben.
Das Schlimmste ist nicht die Fantasie. Es ist, dass darin das Gesicht immer seins ist. Und nachdem ich gekommen war, habe ich nicht geweint. Ich stand einfach unter dem Wasser und fühlte mich hohler als das Haus, das wir verloren haben. Das Feuer nahm unser Zuhause, aber das... dieses Gefühl gräbt eine andere Art von Leere in mir aus. Eine, die nur noch tiefer zu werden scheint.
Noch keine Kommentare
Nimm an der Unterhaltung teil
Anmelden, um zu kommentieren