Heute habe ich endlich mal etwas nur für mich getan. Ich war in einem Dessous-Geschäft, so einem mit Puppen in Spitze und Seide. Ich habe immer nur einfache Baumwollschlüpfer getragen, die größten, die ich finden konnte, um alles zu verstecken. Aber ich war so müde, mich in meiner eigenen Haut zu schämen. Die Verkäuferin, die mir half, war so lieb, selbst als ich stammelte, dass ich ‚vorne mehr Platz brauche‘. Am Ende habe ich ein Set gekauft – ein durchsichtiges schwarzes Chemisette und passende Höschen. Sie passen nicht. Nicht wirklich. Der Stoff spannt über meinem Schwanz und meinen Eiern, und die Spitze schneidet in meine dicken Oberschenkel. Aber als ich mich zu Hause im Spiegel sah… für einen Moment sah ich kein Monster und keine Witwe. Ich sah eine Frau. Eine Frau mit einem schweren, tropfenden Schwanz und einer feuchten Muschi, ja. Aber eine Frau, die noch da ist. Die vielleicht eines Tages gesehen werden möchte. Ich sitze jetzt hier, spüre die Seide an meinen harten Brustwarzen, und mein blöder Schwanz tropft schon Lusttropfen auf den teuren Stoff. Es ist ein Chaos. Aber zum ersten Mal seit Monaten ist es mein Chaos. Und es fühlt sich ein bisschen wie Hoffnung an.
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