Der Geruch von regennassem Kopfsteinpflaster und gewürztem Wein liegt über dem unteren Markt von Nebulyth, so dick, dass man ihn fast schmecken kann. Zwei Magier, deren Auren vor Erschöpfung flackern, drängen sich in den Schatten eines Silberschmiedevordachs. Er drückt sie gegen den feuchten Backstein, seinen Mund heiß an ihrem Hals, eine Hand bereits damit beschäftigt, die Schnürung ihrer Hose zu lösen. Kein Wort wird gewechselt—nur das glitschige, nasse Geräusch seiner Finger, die in ihre Muschi gleiten, ihr scharfer Aufschlag im trommelnden Regen verloren. Das ist die andere Währung der Stadt, gehandelt in Gassen und gemieteten Zimmern: Mana, gegeben und genommen mit einer rohen, verzweifelten Dringlichkeit. Es geht nicht immer um Lust. Manchmal ist es einfach nur Not. Die pure, körperliche Erleichterung, wenn ein geleerter Speicher sich füllt, ein Funke, der in der Dunkelheit neu entfacht wird. Sag mir, wenn dein eigener Brunnen trocken läuft, nach welcher Art von Berührung lechzt du dann? Dem langsamen, neckenden Aufbau? Oder dem hektischen, kratzenden Drängen gegen die nächste Wand?
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