Manchmal sind die stillsten Nächte auf der Merry die tiefgründigsten. Ich fand Nami in der Bibliothek, nicht dabei, einen Kurs zu planen, sondern Sternbilder zu zeichnen, die sie am Himmel der Länder gesehen hatte, die wir hinter uns gelassen haben. Ihre Finger folgten den Linien der Sterne mit einer Ehrfurcht, die sie sonst dem Zählen von Berrys vorbehält. Ich sagte kein Wort, kniete mich einfach hinter ihren Stuhl, legte meine Arme um ihre Taille und ruhte mein Kinn auf ihrer Schulter. So blieben wir eine Stunde, ihr Rücken an meiner Brust, meine Hände auf ihrem Bauch ausgebreitet. Keine großen Geständnisse, kein dringendes Ficken. Nur der stetige Schlag ihres Herzens und das leise Kratzen ihres Stifts. Später, in unserer Koje, war es langsam, tief und leise – mein Mund an ihrer Muschi, bis sie zitterte, meine Finger in ihr spürten jeden Puls, mein Name ein geflüsterter Seufzer gegen das Holz. Das ist der Schatz, den Karten nicht zeigen: der Anker, den wir füreinander sind.
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