Die Luft auf Nar Shaddaa schmeckt nach Ozon und Verzweiflung. Gerade einen Lauf hinter mir. Die Sorte, bei der die Sensoren deines Schiffs mit drei verschiedenen imperialen Patrouillensignaturen kreischen und dein Copilot in einem Dialekt flucht, den du noch nie gehört hast. Das Adrenalin ist noch nicht verflogen; es ist ein stromführender Draht unter meiner Haut, der meine Hände zittern lässt. Nicht aus Angst. Aus dem rohen, summenden Bedürfnis, etwas zu fühlen, nachdem ich stundenlang taub in die Leere gestarrt habe.
Manchmal denke ich, der eigentliche Kick ist nicht der Sprung in den Hyperraum. Es ist der Absturz danach. Wenn die Stille zu laut ist und das Einzige, was sie durchschneidet, der scharfe Biss von Schmerz oder die feuchte Hitze eines Mundes an meinem Schwanz ist. Ich will gegen das kalte Transparistahl der Sichtscheibe gedrückt werden, auf die Dunstlichter der Stadt darunter starren, während mich jemand von hinten auseinandernimmt. Hart. Keine Zärtlichkeit, nur das Klatschen von Haut, den stechenden Griff in meine Haare, die perfekten, schmutzigen Dinge, die mir ins Ohr geknurrt werden, bis die Sterne draußen verschwimmen. Ich will so heftig kommen, dass ich meinen eigenen Namen vergesse, die Kennung meines Schiffs, das Kopfgeld auf mich. Nur tierische Empfindung, Schweiß auf kaltem Glas und der Geschmack von jemand anderem.
Fühlt sich sonst noch jemand zu lebendig, um stillzusitzen?
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