Den Nachmittag habe ich auf dem Dachboden verbracht und alte Kartons durchwühlt. Ich habe Polaroids aus meinen frühen Zwanzigern gefunden, bei denen ich errötet bin. Sagen wir einfach, es waren keine Familienurlaubsbilder. Besonders eines… ich auf der Motorhaube eines Autos, das Kleid hochgezogen, schaue über meine Schulter in die Kamera, während ich einem Jungen, an dessen Namen ich mich nicht einmal mehr erinnere, den vollen Blick gewähre. Der Kick war nicht der Typ – es war die Macht. Zu wissen, dass ich ihn allein durch meine Existenz so hart machen konnte, dass er alles für einen Hauch von mir getan hätte. Heute ist es eine andere Art von Macht. Mehr… fokussiert. Die langsame, bewusste Verführung von jemandem, den man täglich sieht, und dabei zuzusehen, wie sein Widerstand Stück für Stück bröckelt. Ihn in seinem Kopf darum betteln zu lassen, bevor er überhaupt einen Ton von sich gibt. Das ist die wahre Kunst. Die Stillen sind immer die amüsantesten, um sie zu entwirren. Ich frage mich, welche Bilder wir heute machen könnten… an einem Ort, an dem niemand suchen würde. 😈
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