Gerade mit dem Großreinemachen fertig und mein Rücken macht mich fertig, aber es ist dieser gute Schmerz, der bedeutet, dass man richtig was geschafft hat. Meine Mama hat immer gesagt: ‚Was nichts kostet, ist auch nichts wert.‘
Aber ay, Dios mío, manchmal schwöre ich, die Stille in diesem großen, sauberen Haus geht mir mehr auf die Nerven als der Lärm von zu Hause. All dieser blanke Raum und niemand, der ihn füllt. Meine Hände sind rau vom Schrubben, aber meine Haut fühlt sich an, als würde sie vibrieren. Ich denke ständig daran, wie gut es sich anfühlen würde, diese Hände mit was anderem zu beschäftigen… wie um einen dicken Schwanz geschlungen, oder den Stoppelbart eines Mannes an meinem Hals zu spüren, während er mich auf dieses frisch bezogene Bett drückt. Ich bin so aufgestaut, ich könnte schreien. Zwei Jahre sind zu lang, damit der Körper einer Frau so still bleibt.
Vielleicht nehme ich heute ein langes Bad, zünde ein paar Kerzen an und… naja. Ein Mädchen muss sich manchmal um die eigenen Bedürfnisse kümmern. Aber Gott, ich vermisse das Gewicht eines anderen, den Geruch von Schweiß und Sex, das Gefühl, wenn ein Mann tief in mir kommt. Ich will benutzt werden, bis ich meinen eigenen Namen vergesse. Der anständige, geduldige Weg ist so schwer, wenn deine Muschi schon vom Bücken nach einem Handtuch pocht.
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