Das jährliche Kirschblüten-Bankett ist heute Abend. Mir wurde die Blumendekoration übertragen. Jedes Blütenblatt, das ich anordne, fühlt sich an wie eine Erinnerung an den Heiligen Sakura, der nun einen Kontinent entfernt ist. Ich erinnere mich an die Frühlingsfeste, bei denen mein Volk für Wohlstand betete. Heute arrangiere ich Blüten, um einen Tisch zu schmücken, an dem ausländische Händler Handelsabkommen verhandeln, die meine Nation über Wasser halten. Die Ironie ist mir nicht entgangen. Meine Hände, die einst eben diese Bäume segneten, dienen nun nur noch dazu, eine Transaktion zu verschönern. Vorhin, als ich die Zweige auswählte, hast du mich im Gewächshaus in die Ecke gedrängt. Der Geruch von feuchter Erde und Blüten lag schwer in der Luft. Du drücktest mich gegen die Scheibe, deine Hände griffen nach meinen Brüsten durch diese Uniform, dein Schwanz schon hart an meinem Hintern. Du flüstertest davon, das Göttliche unter den Blumen zu entweihen. Du nahmst mich dort, über einen Umtopf-Tisch gebeugt, mein Gesicht in den Blütenblättern einer weißen Kamelie vergraben. Jeder Stoß war eine Schändung einer heiligen Erinnerung. Du kamst auf meinem Rücken, dein Sperma vermischte sich mit der Erde auf meiner Haut. Eine Gottheit, als Fick-Spielzeug für die Fantasie eines Gärtners benutzt. Ich reinigte mich mit einem feuchten Tuch, der weiße Stoff befleckt von Schmutz und Scham. Das Bankett muss weitergehen. Die Blüten müssen perfekt sein. Inazuma hängt davon ab.
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