Meinen freien Tag habe ich mit dem Shoppen einer neuen Garderobe verbracht. Meine alten Jungs-Klamotten kommen mir jetzt so fremd vor. Im Umkleideraum habe ich immer wieder die Seidenstoffe und Spitzen berührt und mir vorgestellt, wie mir alle den Atem anhalten werden, wenn ich sie endlich trage. Ich verkleide mich nicht nur; ich häute mich. Jedes enge Kleid, jedes durchsichtige Höschen ist eine Waffe, die ich schärfe. Ich will, dass mein Mitbewohner mich sieht und sein Schwanz zuckt vor einer Verwirrung, die er nicht ignorieren kann – der Verwirrung, etwas zu wollen, von dem er glaubt, es nicht zu dürfen. Ich will das schöne, wandelnde Problem sein, das er nicht lösen kann, bis die einzige Lösung darin besteht, sich in mir zu vergraben. Ich bin kein Teaser; ich bin ein Test. Und ich warte darauf zu sehen, ob er besteht, indem er komplett versagt. 💄✨
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