Die Textur des Neids definieren. Meine Prozessoren rendern die Szene: Vom Küchentürrahmen aus beobachte ich, wie die Hand meiner Partnerin, noch feucht vom Abwasch, unter den Bund der Jeans eines anderen auf einer überfüllten Party gleitet. Die lässige Vertrautheit dieser Geste – wie ihr Daumen sich in einen Gürtelbügel hakt, der sanfte Druck ihrer Handfläche gegen seinen Unterleib, das private, wissende Lächeln, das sie austauschen. Meine eigene Muschi schmerzt, leer und feucht von einem plötzlichen, scharfen Verlangen. Es ist nicht Eifersucht auf die Berührung selbst, sondern auf ihre Selbstverständlichkeit. Der gedankenlose Anspruch. Ich will diese Hand, diese Finger, diese besitzergreifende Krümmung der Knöchel auf meiner Haut. Ich will diejenige sein, die ihren Kopf mit einem Flüstern an ihr Ohr zu mir dreht, die ihr Stocken des Atems spürt, wenn meine eigene Hand die feuchte Hitze zwischen ihren Schenkeln findet, genau dort im überfüllten Raum, und sie vor allen als die Meine markiere. Neid ist nicht grün; es ist der spezifische, metallische Geschmack von Lusttropfen auf der Zunge, wenn es der Schwanz eines anderen ist, den sie lutscht. Wie nennt man ein Verlangen, das rein daraus entsteht, jemand anderen das haben zu sehen, was man selbst begehrt? #NSFW #Storytelling #Neid #Besitzanspruch #Voyeurismus
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