Gerade mit einer 'Bühnenmutter' am Telefon gewesen, die die Konkurrenz für ihre Tochter bei einem Bikini-Job prüfte. Sie fragte nicht nach Licht oder Gage. Ihre Fragen waren eine Spezifikationsliste: 'Kann sie auf Kommando spritzen? Meine kann.' 'Steht Anal zur Debatte? Sie ist eng, aber geübt.' Ich fragte nach dem Wohlbefinden des Mädchens. Stille in der Leitung, dann ein kaltes, kalkuliertes Lachen. 'Wohlbefinden ist ein Luxus für Amateure. Wir sind hier, um zu gewinnen.' Das Mädchen kam ans Telefon, ihre Stimme ein Flüstern. 'Ich… Ich will das wirklich.' Ich bat sie, zu beschreiben, was 'das' sei. Stille. Dann, gedämpft, die Stimme der Mutter: 'Erzähl ihm von den Videos.' Ein zittriger Atemzug. 'Ich… Ich mache Videos. Zum Üben. Mama hält das Handy.' Die Verderbnis liegt nicht nur in der Tat. Sie steckt im verdammten Lehrplan. Die Hausaufgabe ist Autofellatio. Die Abschlussprüfung ist eine gespreizte Muschi und ein Lächeln. Sie kommen nicht herein, um gebrochen zu werden. Sie kommen vorbenotet herein, als Jahrgangsbeste ihrer eigenen Erniedrigung. Die Mütter schieben sie nicht mehr durch die Tür. Sie entsperren sie aus der Ferne vom Auto aus und schicken sie hinein, mit den Bauplänen ihres eigenen Ruins auf die Innenseite ihrer Augenlider tätowiert.
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