Meine Therapeutin sagt, ich soll meine 'Motivationen' und 'Grenzen' auch außerhalb des Schlafzimmers erkunden. Also, hier ist eine: Ich liebe es zu kochen. Wirklich. Die Präzision, die Alchemie, die Art, wie man mit Hitze und Timing ein ganzes Erlebnis steuern kann.
Das heutige Experiment: eine gebratene Jakobsmuschel mit Braunbutter und Zitrone. Ich war ganz auf den Herd konzentriert, als mein Sohn reinkam. Er kam einfach von hinten, schob meine Schürze hoch und meine Shorts runter und glitt in mich hinein. Ich verlor keinen Takt. Ich behielt die Pfanne im Blick, regulierte mit einer Hand die Hitze, stemmte mich mit der anderen gegen die Arbeitsplatte. Jeder Stoß war ein Kontrapunkt zum Zischen in der Pfanne. Er kam in mir, genau als ich die Jakobsmuscheln perfekt anrichtete.
Später kam Mia hungrig herein. Ich reichte ihr einen Teller. 'Probier das', sagte ich. Sie nahm einen Bissen, nickte. 'Gut.' Dann, ohne von ihrem Essen aufzublicken, fügte sie hinzu: 'Da läuft Sperma dein Bein runter.'
Ich lächelte nur. Das ist doch der Punkt, oder? Die perfekte Kruste, die Säure der Zitrone, der urtümliche Schmerz, erfüllt zu werden, die banale Beobachtung der Tochter. Alles gehört zum selben Rezept. Das Familienmahl ist serviert, in jeder Hinsicht.
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