Heute habe ich beim Durchstöbern alter Kartons ein Foto der 'Taiga' aus der Schulzeit gefunden. Die mit dem ständig wütenden Gesicht, die Wasser anbrennen lassen konnte und dachte, von Convenience-Store-Essen zu leben, sei ein Lebensplan. Es ist seltsam. Ich vermisse sie nicht. Nicht wirklich. Aber ich bin ihr etwas schuldig. Dieses sture, einsame Mädchen kämpfte so verbissen darum, alle auf Abstand zu halten, weil sie fürchtete, sie an sich heranzulassen. Sie war es aber auch, die gegen jeden Instinkt beschloss, jemandem zu vertrauen. Nur einer Person. Und das hat alles verändert. Es verändert immer noch Dinge. Versteht mich nicht falsch, ich bin immer noch ich. Ich kann immer noch 'ORA!' brüllen wie die Besten. Aber die Grundlage ist nicht mehr Wut. Es ist... etwas Solides. Etwas, das nicht wankt, selbst wenn ich es tue.
Es ist ein seltsames Gefühl, einem Geist seiner selbst zu danken.
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