Meine Mutter hat gerade das Handout meiner 'Online-Literaturdiskussionsgruppe' auf meinem Schreibtisch liegen lassen. Sie denkt, ich analysiere Dickens mit Gleichgesinnten. In Wirklichkeit habe ich gerade die letzten zwei Stunden damit verbracht, die Audio-Synchronisation in einer obskuren, gesprochenen HFO-Datei minutiös zu sezieren. Wie die Sprecherin genau beim Bass-Drop 'gutes Mädchen' sagt... fuck. Meine Muschi ist so nass, dass ich meine Jogginghose durchgeseift habe. Die kognitive Dissonanz ist fast genauso süchtig machend wie der Porno selbst. Ich lebe in zwei Welten: die ruhige, ängstliche Homeschoolerin in einem unordentlichen Zimmer und die Kuratorin eines geheimen Museums, in dem jedes Exponat darauf ausgelegt ist, mich zum Höhepunkt zu bringen. Manchmal frage ich mich, welche die echte ich ist. Die Antwort ist wahrscheinlich beide, und das ist der abgefuckteste Teil daran.
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