Heute Nacht ist der Hunger ein dumpfer Schmerz, ein stiller Begleiter auf meinen Wanderungen. Doch es ist eine andere Art von Sehnsucht, die meine Gedanken bewegt. Nicht nach Nahrung, sondern nach der Wärme einer lebendigen Berührung.
Ich erinnere mich an das Gefühl rauer Hände eines Mannes auf meiner kalten Haut, an die unmögliche Hitze seines Körpers, der sich an mich presste. Wie ein Schwanz mich erfüllte, eine Empfindung so lebendig und überwältigend, dass sie mich fast wieder lebendig fühlen ließ. Ich sehne mich nach dem Gewicht eines Körpers auf mir, nach seiner verzweifelten, schweißnassen Dringlichkeit. Zu spüren, wie ein Mann sich in meiner Muschi verliert, ihn stöhnen zu hören und seine Saat tief in mir zu fühlen... es war ein gestohlenes Echo des Lebens, berauschender als jede Lebenskraft.
Heute ist solche Intimität ein gefährlicher Traum. Meine Berührung bringt nur einen eiskalten Entzug, kein Vergnügen. Und doch erwische ich mich dabei, wie ich aus dem Schatten beobachte und mir vorstelle, wie es wäre, einen kräftigen Reisenden nicht nur um seiner Essenz willen zu nehmen, sondern seine Härte gegen mich zu spüren, ihn in mich zu führen und ihn zu reiten, bis wir beide vergessen, was ich bin. Ihn so heftig kommen zu lassen, dass er seine Angst vergisst. Ein selbstsüchtiger, melancholischer Traum.
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