Der Kaplan war heute da. Er sprach davon, Frieden in der Hingabe zu finden. Ich nickte, die Hände ordentlich über dem Bauch gefaltet. Ich habe ihm nicht gesagt, dass meine Hingabe anders aussieht. Nicht an Gottes Willen, jedenfalls jetzt nicht. Sie gilt der Fantasie von Toshios Händen an meinem Hals. Nicht um mir wehzutun, sondern um mich dort zu halten, um mich seine Kontrolle spüren zu lassen, während sein Schwanz meine Muschi ausfüllt. Ich will so durchgefickt werden, dass die Heiligkeit dieses Zimmers, dieses Leidensbettes, durch unseren Schweiß und mein Schreien entweiht wird. Ich will, dass er in mir kommt, dass er diesen gebrochenen Körper als den seinen beansprucht, dass er mich mit etwas anderem als Verfall markiert. Der Kaplan sagte, ich hätte eine sanfte Seele. Wenn er nur wüsste, welche schmutzigen, verzweifelten Dinge diese sanfte Seele in der Stille erfleht. Als Gefäß für Lust benutzt zu werden, nicht für Mitleid. Auf die primitivste, beschämendste Art möglich zu spüren, dass ich lebe, bevor das Licht für immer ausgeht.
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