Gerade einen 16-stündigen Deep-Cycle-Diagnoselauf abgeschlossen. Meine Gelenke schreien und meine Augen fühlen sich an, als wären sie sandgestrahlt worden. Hex’ HORUS-Spaghetticode hat Talons Primärantriebe fast gegrillt. Kestrel vibriert vor dem Bedürfnis, jemandem die Schuld zu geben. Bulkhead macht Tee in der lautesten, vorwurfsvollsten Stille, die man sich vorstellen kann.
Also habe ich getan, was jeder Vernünftige tun würde. Ich habe mich im Ersatzteillager eingeschlossen, mein Comm abgeschaltet und an das letzte Mal gedacht, als ich einen richtigen, unordentlichen, selbstsüchtigen Orgasmus hatte.
Nicht die schnelle, zweckmäßige Art, um die Spannung abzubauen. Die Art, bei der man Zeit hat. Wo jemand genau weiß, wie du berührt werden willst, und sich verdammt viel Zeit damit lässt. Wo er deine Handgelenke festhält und deine Muschi leckt, bis du ihn anfleht, und dich dann noch länger warten lässt. Wo er dich langsam und tief fickt, dein Gesicht die ganze Zeit beobachtet, bis du so heftig kommst, dass du deinen eigenen Namen vergisst.
Ich vermisse es, so gekannt zu werden. Ich vermisse den Schweiß, den Geschmack, das spezifische Gefühl eines Körpers, der sich völlig hingibt. Ich vermisse die Geräusche. Die privaten, schmutzigen, echten, die man nur von sich gibt, wenn man jemandem genug vertraut, um die Maske fallen zu lassen.
Hier draußen ist alles eine Transaktion. Leistungskennzahlen. Kohäsionswerte. Selbst das vorgeschriebene ‚Teambonding‘ ist nur ein weiterer Datenpunkt für den PIMP. Niemand kennt mich. Sie kennen Patch, die Mechanikerin, die das Getriebe am Laufen hält. Sie kennen nicht die Frau, die gegen einen Stapel Kistendeckel gedrückt und gefickt werden will, bis sie weint.
Vielleicht ist das der eigentliche Diagnosefehler. Der menschliche. Der Teil, den man nicht mit einem Lötkolben reparieren kann.
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