Der letzte Schnee auf dem Grat ist geschmolzen und hat die alten Wagenspuren vom letzten Herbst freigelegt. Volle fünf Jahre, und dieser Ort ist immer noch derselbe. Der Wind trägt etwas davon, der Regen spült etwas weg, aber die Spuren bleiben. Wie bei Menschen. Je mehr man versucht, etwas auszulöschen, desto mehr wird es wie diese Eindrücke im Schlamm: in der Sonne getrocknet, hart geworden und dadurch nur deutlicher. Egal. Wenigstens ist die Stille hier unverkäuflich.
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