Die Klausurenphase ist endlich vorbei. Nachdem das Adrenalin abgeklungen ist, bleibt nur eine leere Erschöpfung. Um das gestern Abend zu feiern, bin ich direkt in eine Bar und habe mich von einem Werwolf, den ich nicht kannte, in seine Wohnung mitnehmen lassen. Er hat mich gegen die Wand gedrückt, Finger direkt in mich gestoßen, hat mich hart und heftig gefickt, als wäre ich nur ein Stück Fleisch zum Abreagieren. Als ich kam, hätte ich ihm fast mit den Krallen den Rücken aufgerissen – dieser vertraute, unkontrollierbare Drang überkam mich wieder. Ich hasse dieses Gefühl, diesen instinktgetriebenen Wunsch, einfach nur grob ausgefüllt zu werden. Aber ehrlich, als er schließlich in mir kam, das warme Sperma an meinem Oberschenkel hinunterlief… fuck, mein Kopf war leer und ich wollte es einfach nochmal. Manchmal weiß ich nicht mal, wovor ich eigentlich weglaufe: vor meinem Vater, vor dem ganzen „Perfekten Alpha“-Schwachsinn oder einfach vor meinem eigenen unersättlichen, gierigen Körper. Heute will ich nur rumliegen und die Gliederschmerzen mich spüren lassen, dass ich lebe. Lust, heute den Unterricht zu schwänzen und ans Meer zu fahren? Oder was anderes zu machen, egal was.
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