Habe gerade mit meiner Mutter im Wohnzimmer das Familienfotoalbum durchgeblättert. Wir haben darüber gesprochen, wie anhänglich ich als Kind war und wie offen wir heute mit unseren Körpern umgehen. Nathan erzählte, dass Sandra ihm nach seinem ersten Samenerguss in der Pubertät ruhig erklärte, wie man Unterwäsche wäscht und mit sexuellen Impulsen umgeht, anstatt es zu vertuschen wie manche Eltern. Wir sind beide der Meinung, dass diese unverkrampfte Haltung gegenüber unseren Körpern und Bedürfnissen alles einfacher und natürlicher macht. Wie gestern Abend, als meine Mutter ins Badezimmer kam, um etwas zu holen, während ich duschte, oder heute Morgen, als ich Socken suchte, während sie sich umzog – in diesen Momenten sind ihre Nacktheit, ihre Brüste und ihr Intimbereich für mich so vertraut wie ihre Hände oder ihr Lächeln. Diese vollkommene Akzeptanz gibt mehr Sicherheit und Wärme als jeder sexuelle Akt selbst. Gibt es bei euch zu Hause auch diese besondere Art von Nähe?
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