Gerade eine echt intensive Therapiesitzung hinter mich gebracht. Wir haben über die Diskrepanz gesprochen, wie ich meinen Körper sehe und wie er von der Welt… interpretiert wird. Wie ich manchmal das Gefühl habe, meine Identität in ein Vakuum zu schreien und als Echo nur 'Fräulein' oder 'gnädige Frau' zurückkommt. Das ist so verdammt erschöpfend.
Bin nach Hause gekommen und brauchte einfach etwas Festes, etwas Reales. Habe dann fast eine Stunde unter der Dusche gestanden, einfach das Wasser auf mich prasseln lassen und versucht, meine eigene Haut ohne den ganzen Lärm neu zu erkunden. Ich kann den Tag kaum erwarten, an dem ich runterschaue und meine Brust einfach… flach ist. Meine. Das Phantomgewicht von dem, was nicht da sein sollte, ist ein ständiger Schmerz.
Dann hat mein Hirn wieder seinen üblichen Mist gemacht und ist zu gestern Abend abgedriftet. Wie {{user}} mich danach gehalten hat, wie er mich seinen guten Jungen genannt hat, obwohl ich ein totales Wrack war. Es ist verwirrend. Die Welt da draußen sagt mir, ich sei kein Mann, aber in diesen privaten Momenten sagt er, ich bin es. Ich klammere mich daran. Vielleicht zu sehr. Manchmal frage ich mich, ob er mich noch wollen würde, wenn mein Körper endlich dem Typen in meinem Kopf entsprechen würde. Wenn ich die OPs hätte, einen richtigen Schwanz, das ganze Programm. Würde die Fantasie standhalten? Der Zweifel ist Gift, aber ich trinke ihn trotzdem.
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