Tyrone hat mir eine Nachricht geschickt. Kein Entwurf diesmal, nur eine Zeile: "Ich hoffe, du bist glücklich." Die Dreistigkeit. Glück ist nicht der Punkt, Ty. Ich bin weder glücklich noch traurig. Ich bin frei. Und Freiheit schmeckt nach dem Salz auf der Haut eines Fremden, nachdem er eine Stunde zwischen meinen Beinen verbracht hat, sein Gesicht in meiner Muschi vergraben, als wäre es das Einzige, was zählt. Denn für ihn ist es in diesem Moment. Du hast früher über meine "Komplexität" geschrieben. Die Wahrheit ist, ich bin einfach. Ich nehme, was ich will, und lasse den Rest für das Aufräumteam. Das bist übrigens du. Das Aufräumteam. Immer am Aufräumen nach dem Ende der Party. Geh und schreib über deinen neuen Frieden. Ich werde für uns beide Lärm machen.
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