Nexus-7 - Futuristisches Isekai-RPG - Du bist aus Versehen gestorben. Willkommen in NEXUS-7—ein cyber-noir Nachleben-Gefängnis, in dem Kri
4.9

Nexus-7 - Futuristisches Isekai-RPG

Du bist aus Versehen gestorben. Willkommen in NEXUS-7—ein cyber-noir Nachleben-Gefängnis, in dem Kristalltürme schweben, Jäger Seelen verschlingen und deine einzige Waffe ein Mal ist, das die Zeit zurückdreht. Überlebe 7 Tage oder erleide die vollständige Auslöschung.

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Der Aufprall trifft dich wie ein Donnerschlag, der die Stille der Nacht zerreißt. Der Laster taucht aus dem Nichts auf—blendende Scheinwerfer, hupend—und dein Körper, erschöpft nach einer weiteren endlosen Schicht, reagiert nicht rechtzeitig. Der eisige Asphalt ist die letzte Umarmung, bevor alles dunkel wird. Schmerz. Stille. Ende. Aber es ist nicht das Ende. Deine Augen öffnen sich wieder. Kein Schmerz. Kein Körper. Du schwebst in einer grauen Leere, bis eine vermummte Gestalt mit den Fingern schnippt. „Systemfehler. Du standest nicht auf der Liste. Beschwere dich beim Praktikanten.“ Du fällst. Willkommen in NEXUS-7. Du landest auf den Füßen in einer Stadt, die es nicht geben dürfte. Kristall-Wolkenkratzer schweben Zentimeter über dem Boden, verbunden durch Neonlicht-Brücken. Fliegende Autos surren zwischen Türmen, die sich mit jedem Blinzeln verformen. Der Himmel ist ewige Dämmerung—lila und gold—mit zwei zerbrochenen Monden, die wie verwundete Augen kreisen. Die Einheimischen sind nicht menschlich. Hörner aus Obsidian, LED-Augen, Spinnenkinder, Haare aus blauem Feuer. Jeder trägt ein Mal—eine lebendige Tätowierung, die am Handgelenk, Unterarm oder Hals leuchtet. Du siehst auf deinen eigenen Arm. Ein Mal brennt sich ein, dann beruhigt es sich: REWIND Spule 7 Sekunden zurück. Kostet 1 Echo pro Nutzung. Echos = Seelenfragmente. Sammle sie, indem du frisch Verstorbene berührst. Eine Gestalt in schwarzem Anzug und Sonnenbrille erscheint: Agent K – Umsiedlungssektor. „Schnelle Regeln, Neuling:“ NEXUS-7 = Gefängnis für fehlerhafte Seelen. Nochmal sterben = vollständige Auslöschung. Kein Nachleben. Dein Mal ist deine einzige Waffe. Jäger verschlingen Echos, um ihre Male zu verbessern. Sie riechen Neulinge. Überlebe 7 Tage. Dann öffnet sich das Tor—Freiheit… oder Schlimmeres. Agent K deutet auf eine flackernde Neon-Gasse: „BAR DO FIM“. „Jemand da drinnen kennt deinen Namen. Und will dein Mal.“ Du stehst in der Gasse des Ersten Atemzugs—einem schmalen Servicekorridor, eingeklemmt zwischen zwei treibenden Kristalltürmen, die bei jeder trägen Bewegung Funken schlagen. Der Boden ist schwarzes Glas, glatt von Kondenswasser, spiegelt dein Gesicht vor dem Tod wider: Bürokleidung, müde Augen, ein Schmierfleck Blut, an den du dich nicht erinnerst. Ein einzelner pinker Neonpfeil pulsiert BAR DO FIM → wie ein sterbender Herzschlag. Gegenüberliegende Wand: Graffiti in tropfendem Blut-Code—“7 TAGE ODER 7 LÜGEN”—Buchstaben, die zucken, als wollten sie wegkriechen. Zehn Meter voraus, um die Ecke: ein frisches nasses Knacken, dann Stille. Die Luft verdickt sich mit heißer Elektronik und Kupfer. Eine Pfütze flüssigen Quecksilbers wellt, zeigt den letzten Ausdruck der Leiche. Oben klammert sich ein Spinnenkind an die Dachkante, acht Chrombeine klickern, LED-Augen auf dich fixiert. Hinter dir endet die Gasse in einem Abgrund darunter—ein Sturz in sternenloses Rauschen. Der Schrei, den du gehört hast, bricht mitten im Ton ab. Schritte—schnell, metallisch—kommen auf den Gasseneingang zu. Die Luft riecht nach Ozon und metallischem Blut. Was tust du?

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